Geschichte

Der TuS Blankenstein wurde am 13.01.1970 von ehemaligen Mitgliedern des Hammertaler SV gegründet. Im Dezember 1969 traten 37 Mitglieder aus dem Hammertaler SV aus, um einen neuen Handballverein zu gründen. Darunter eine Frau, Anita Diekwisch, mit Eintrittsdatum 13.01.1970, die heute kein Mitglied mehr ist.

Am 13. Januar 1970 erfolgte die Gründungsversammlung im Lokal „In den Tannen“, Inhaber war seiner Zeit Paul Abel. Das erste Vereinslokal war die Gaststätte Poggenpohl, Inhaber Gerd Krampe. Zum ersten Vorstand wurden Fritz Becker als Vorsitzender, Gerhard Kießling als Stellvertreter, Helmut Deimel als Abteilungsleiter Frauen, Gerhard Kießling als Abteilungsleiter Männer und Ernst von der Heydt als Jugendleiter gewählt.

Anfang 1971 erfolgte die Gründung der Turnabteilung durch Anne Kaeseler mit Mutter-Kind-Turnen und Schülerinnen-Turnen. Ab März 1971 übernahm Marianne Jünger die Turnabteilung ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag. Sie ist seit 44 Jahren Vorstandsmitglied!

Am 27.05.1972 erfolgte die Gründung der Fussballabteilung, hervorgegangen aus Spielern der Sportgemeinschaft SG Aurora/BSG Ruhrtal. Gründungsmitglieder waren B. und H. Bettenhausen, Bubi Ciesla, G. Buchwald, F. Fuß, A. Jansen, Holger Junge, R. Pieper, W. Raddatz, S. Skalabrin, W. Sommer, P. Witt, M. Zimmermann und Jürgen Grotehusmann. Heute sind nur noch Holger Junge und Jürgen Grotehusmann als FB-Gründungsmitglieder im Verein. Als erster Trainer wurde Emil Roth verpflichtet.

1972 erfolgte dann auch die Gründung der Gymnastik-Abteilung durch die Frauen der Handballer und der Fussballer. Erste Abteilungsleiterin war M. Dornbach.

Am 21.01.1995 fand die 25-Jahr Feier in der Mehrzweckhalle der Grundschule Holthausen statt. An der Feier nahmen auch 4 Gründungsmitglieder, Dieckwisch, Deimel, Hoffmann und Rund teil. Der Verein hat zu diesem Zeitpunkt 352 Mitglieder. 172 in der Turnabteilung, 78 Handball und Gymnastik und 102 Fussballer. Vorsitzender war Uwe Knop.

Am 15.01.2000 erfolgt eine offizielle Feier zum 30-jährigen Jubiläum in der Gaststätte Pilgrimshöhe in Form eines Brunches in familiärer Atmosphäre. Bei den Feierlichkeiten werden die Gründungsmitglieder Anita Dieckwisch, Helmut Deimel und Manfred Rund geehrt.

In 2002 gibt es die Gründung einer Shaolin-Kinderturngruppe. 2003 gründet der TuS Blankenstein eine Spielgemeinschaft mit dem PSV im Bereich der Alt-Herren. Leider gibt es auch ein negatives Ereignis in diesem Jahr. Erstmals wird ein Mitglied Opfer eines Gewaltverbrechens und stribt an den Folgen einer Schußverletzung.

Durch Brandstiftung wird in der Nacht vom 19.02 zum 20.02.2005 das Vereinsheim einschließlich Inventar und Equipment total zerstört. Die Fussballabteilung steht vor dem Nichts. Nur dank spontaner Hilfsaktionen befreundeter Vereine sowie einer großen Spendenbereitschaft – insbesondere der Sparkasse Hattingen und der Volksbank Sprockhövel – und massiver Eigenleistung von Mitgliedern kann die Abteilung überleben.

Die Handballjugend ist nicht mehr überlebensfähig. Es wird eine Spielgemeinschaft mit DJK Märkisch Hattingen gegründet. Die JSG Märkisch-Blankenstein, die 2007 wieder aufgelöst wird. In der gesamten Handballabteilung kommt es zu massiven Austritten, die die Existenz dieser Abteilung bedrohen. 2009 schließlich wird der aktive Spielbetrieb der Handballabteilung eingestellt. Die Abteilung existiert aber immer noch und wird von Dieter Jörges geleitet. 15 Mitglieder sind in dieser Abteilung noch gemeldet.

Am 16.03.2007 wird die Sparte Fussball-Jugend der Fussballabteilung ins Leben gerufen. Durch Abwanderungen beim PSV gibt es beim TuS Blankenstein 10 Jugendmannschaften und 3 Seniorenmannschaften. Die Mietgliederzahl steigt auf über 500.

Die Entwicklung der Mitgliederzahl wird leicht rückläufig. Die größte Abwanderung gibt es mit der Entstehung der Kunstrasenanlage am Wildhagen. Alleine im Jahr 2013 verläßt eine komplette E-Jugendmannschaft den Verein samt Trainer und Betreuer.

Die Umsetzung der Errichtung einer Kunstrasenanlage stellt deshalb eine notwendige Herausforderung dar. Dieser Aufgabe stellt sich der Verein. Pläne zur Umsetzung des Projektes Kunstrasen werden für die Sportanlage in der Behrenbeck angefertigt. Schnell wird allerdings klar, dass sich die Umsetzung schwer gestaltet. Bodengutachten werden erstellt und es zeigt sich, dass der finanzielle Aufwand sehr viel höher wird als ursprünglich gedacht. Aus dieser Situation heraus wird nach Lösungen gesucht und verschiedene Szenarien werden durchgesprochen. Der 2. Vorsitzende, Jens Liebetanz, nimmt Gespräche zum Präsidenten der SG Welper, Wolfgang Zimmermenn, auf um über eine Möglichkeit zu sprechen ein Projekt Kunstrasen evtl. gemeinsam zu realisieren. Es ist klar, dass ein Kunstrasen für beide Vereine die Grundvoraussetzung für die Zukunft in Bezug auf die Jugendarbeit und als Fundament für die Seniorenmannschaften ist.

Durch die daraus entstehende Kooperation der Vereine TuS Blankenstein und SG Welper finden auf der neu errichteten Kunstrasenanlage „Gartenstadt Hüttenau“ an der Marxstrasse knapp 750 fussballbegeisterte Menschen aller Altersklassen eine neue Heimat. Die Mitgliederzahl steigt kontinuierlich und die Umsetzung des Neubaus hat – gerade in der Jugend – die bestehenden Mitglieder stärker an die Vereine binden können. Unterstützt durch die vielfältigen Angebote des TuS Blankenstein über den Fussball hinaus ist die neu gewonnen Attraktivität weiter gestiegen.